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5 Vorteile einer Werkstudententätigkeit

WerkstudentenBlog

Wenn das Geld am Ende des Monats für noch mehr als eine Dosensuppe und Nudeln mit Tomatensauce reichen soll, muss ein Nebenjob her. Das Leben ist nun einmal teuer und BAföG und Kinder- oder Taschengeld sind leider knapp, wenn man sich auch einmal etwas gönnen möchte. Wer es richtig machen will, bewirbt sich jedoch nicht für den nächsten Kellner oder 450-Euro-Job, sondern hält nach Werkstudentenjobs Ausschau. Diese werden nämlich um einiges besser bezahlt, sind auf die Bedürfnisse von Studierenden angepasst, machen sich besser im Lebenslauf und können deiner Karriere einen ordentlichen Push geben.

Der richtige Nebenjob ist Gold wert. Darum bewerbe dich nicht auf irgendein x- beliebiges Stellenangebot. Überlege dir, wo du gerne arbeiten möchtest, was zu deinem Studium passt und in welchen Job du vielleicht die passende Praxiserfahrung zu deinen Studieninhalten sammeln kannst. So bekommst du schon etwas Arbeitserfahrung, entwickelst Fähigkeiten, die für deine spätere Karriere wichtig sein können und hast eine größere Chance auszuloten, ob dir die Arbeit auch wirklich Spaß machen wird.

 

Wie finde ich einen Werkstudentenjob?

Stelle dir den Job als eine Erweiterung deines Studiums vor. Wo willst du später arbeiten? Welche Branche? Büro? Selbstständig? Im Team? Stelle dir ein paar Kriterien auf und halte bei den Stellenausschreibungen danach Ausschau. Werksstudentenjobs findest du in der Zeitung, online oder auch oft als Aushang in deiner Uni oder deinem Fachbereich. Es gibt auch Jobbörsen, die sich auf Nebenjobs für Studenten spezialisiert haben oder schau doch einmal auf unsere HID-Talentpool vorbei. Dort werden nun auch Werkstudentenjobs angeboten.

1. Berufserfahrung

So ein Werkstudentenjob macht sich später gut in deiner Bewerbung und bei Bewerbungsgesprächen. Er kann dir bei der Praktikums- oder Berufssuche zum Vorteil gegenüber deinem Mitbewerber werden. Fragt dich nämlich der Personaler nach deinen Praxiserfahrungen oder Kenntnissen, hast du ein konkretes Beispiel, auf das du dich beziehen kannst. Das untermauert deine Aussagen, macht dich glaubwürdiger und demonstriert deine Stärken. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein zu deinen Studieninhalten passender Werkstudentenjob, dir vielleicht sogar als Pflichtpraktikum angerechnet werden kann, falls das Bestandteil deines Studiums ist. Kläre das jedoch im vornherein noch einmal mit deinen Dozenten ab.

 

2. Berufliche Orientierung

Die meisten Berufsfelder sind sehr breit aufgestellt sind und es gibt viele verschiedene Berufe, die selbst in der gleichen Branche sehr unterschiedlich sein können.  Studierst du beispielweise Unternehmenskommunikation, kannst du in der Öffentlichkeitsarbeit eines Autoherstellers, einer Hochschule, einer Umweltorganisation, bei einer Stadt oder Gemeinde oder auch beim Bund arbeiten. Du kannst selbstständig werden und allein oder im Team arbeiten oder in einer Kommunikationsagentur, die von Unternehmen angeheuert werden kann. Es gibt unzählige Möglichkeiten. Der Werkstudentenjob gibt dir einen Einblick in die Arbeitskultur, in der du dich später wiederfinden könntest. Du lernst im Team zu arbeiten, mit den Kollegen umzugehen oder den Boss korrekt anzusprechen. Das kann dir ein Gefühl für die Arbeit geben und zeigt dir, ob du später wirklich so arbeiten möchtest oder lieber eine andere Branche oder eine andere Unternehmensgröße anstrebst. Wer weiß, vielleicht findest du ja sogar zufällig deinen Traumjob.

3. Aufbau eines Netzwerkes

Ehe du es bemerkst, baust du dir dein eigenes Netzwerk auf. Kollegen werden zu Freunden, man geht abends mal gemeinsam etwas trinken (durch den Job hast du ja das nötige Kleingeld dafür), vertritt sich in Krankheitsfällen und hilft sich aus. Das ist im Grunde genommen das, was Spezialisten Networkingnennen und worauf es angeblich später im Berufsleben ankommt möglichst vernetzt zu sein. So hast du bereits einen guten Start.

 

4. Zeitmanagement

Sehen wir der Tatsache ins Gesicht: In Vorlesungen zu gehen, für Klausuren zu lernen, eventuell noch einen eigenen Haushalt zu schmeißen, seine sozialen Kontakte zu pflegen und dann auch noch arbeiten zu gehen, ist stressig. Es kann sogar verdammt stressig sein. Daher ist ein gutes Zeitmanagement unerlässlich. Der Kalender wird einen neuen Stellenwert in deinem Alltag einnehmen und du wirst schnell lernen, deine Termine abzustimmen und dir Prioritäten zu setzen, wenn die Noten nicht darunter leiden sollen. Was durchaus gut ist, da du die Fähigkeit für dein späteres Arbeitsleben gebrauchen kannst. Außerdem, was gibt es Schöneres als früh aufzustehen und sich am Ende eines geregelten Tagesablaufes produktiv zu fühlen? Genau, die Freizeit am Wochenende. Das lernst du mit einem Werksstudentenjob erst richtig zu schätzen.

5. Du verdienst Geld

Und natürlich, der Grund, weshalb du den Job überhaupt erst antreten willst: Du verdienst Geld. Du verdienst zumindest 8, 84 Euro pro Stunde, der Mindestlohn. Doch sehr oft zahlen Unternehmen in Werkstudentenjobs deutlich mehr bis zu 15 Euro die Stunde. Während deiner Arbeit als Werksstudent hast du außerdem auch Anspruch auf dein Gehalt im Krankheitsfall, im Urlaub und im Mutterschutz. Doch beachte: Solltest du dein Studium mit BAföG finanzieren, lohnt sich ein Werksstudentenjob dann nicht, wenn du mit deinem Verdienst die BAföG- Freibeträge übersteigst.

Wann kann ich als Werkstudent arbeiten?

Um einen Werkstudentenjob zu bekommen, musst du ein eingeschriebener Vollzeit- Student an einer Hochschule sein. Du kannst nicht als Werksstudent arbeiten, wenn du promovierst, gerade ein Urlaubssemester machst, dein Studium ein Ergänzungsstudium ist, das der beruflichen Weiterbildung dient oder du Teilzeit studierst. Zudem musst du die 26-Wochen-Regel einhalten. Das bedeutet, du darfst als Werksstudent maximal 26 Wochen pro Jahr und nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten. 

Auch wenn dein Studium immer den Vorrang haben sollte und es manchmal stressig werden kann, kannst du mit dem richtigen Werksstudentenjob wertvolle Berufserfahrungen sammeln, dir essenzielle Fähigkeiten aneignen und wichtige Kontakte knüpfen.