7 Tipps für Studenten: Gesund essen mit kleinem Geldbeutel

Hochschulinitiative Deutschland

von Sophia, aktualisiert am 19.02.2021

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Sophia, aktualisiert am 19.02.2021


Neu im Studentenleben angekommen, das erste Mal die Hallen von Hotel Mama so richtig verlassen, wurde die Euphorie in der neuen Wohnung schnell getrübt. Der Magen hat geknurrt und im Kühlschrank herrschte nichts als gähnende Leere!

Na dann ab in den Supermarkt. Da angekommen befand sich in meinem Einkaufskorb so gut wie alles was man so kauft, wenn man nicht weiß wie man sich am besten selbst versorgt: Tiefkühlpizza – nicht die Gute – nein ein Dreierpack Margaritha, sowie Nudeln und Bolognese zum Anrühren.

Damit auch euch dieses Schicksal nicht ereilt, habe ich mich schlau gemacht und herausgefunden, wie man sich ganz einfach und günstig gut ernähren kann.

Tipp 1: Mensaessen wird immer besser!

Die Qualität der Mensen hat in den letzten Jahren ziemlich zugenommen. Frische Gerichte, welche nicht nur gesund sind, sondern auch gut schmecken! Natürlich hat mit zunehmender Qualität auch der Preis der Gerichte einen Aufschlag bekommen. Doch denke ich, dass 5 Euro für eine gesunde Mahlzeit ein annehmbarer Preis ist. Aus diesem Grund würde ich euch raten, zur Mittagszeit ruhig die Mensa zu nutzen, für Abendessen und Frühstück, sowie für Snacks für zwischendurch aber selbst zu sorgen.

Tipp 2: Mahlzeiten planen

Wenn der Geldbeutel nicht der Größte ist bedeutet es nicht, dass man sich nicht gesund und ausgewogen ernähren kann! Gute Planung ist hier die Devise. Angebote vergleichen und mit einem kleinen Blick auf das Herkunftsland kann man mit Produkten aus der Region auch noch was für die Umwelt tun. Wenn man zum Beispiel ein Fan von Kürbissuppe ist, kann man diese im Oktober kochen, einfrieren und im Dezember auch noch ein Schälchen Suppe genießen.

Tipp 3: Günstige und gesunde Kohlenhydrate

Kartoffeln, Vollkornreis und Vollkornnudeln tragen nicht nur zu einer ausgewogenen Ernährung bei, sondern sind auch günstig. Sie sind länger haltbar und aus ihnen können schnell, mit Hilfe von Gewürzen und frischem Gemüse, hervorragende Gerichte zubereitet werden.

Tipp 4: Saisonal statt alljährlich

Da wir ja auf unseren Geldbeutel achten müssen und die Umwelt mit den eingeflogenen Artikeln nicht zu sehr belasten wollen, sollten wir im Winter vor allem saisonales Obst wie Äpfel essen. Sie sind voll mit wichtigen Nährstoffen wie Kalium und Eisen und man sagt ja nicht umsonst: „one apple a day keeps the doctor away“. Im Winter und Herbst sind auch Quitten, Walnüsse und Maronen ein willkommener Snack.

Finanzseminar Studenten Hochschulinitiative Deutschland
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Tipp 5: Fleisch und Fisch nur einmal in der Woche

Bei Fleisch und Fisch geht es um Qualität nicht um Quantität. Es sollte darauf geachtet werden, gutes und frisches Fleisch oder frischen Fisch zu kaufen. Da lässt ein Stück, nicht zu fettiges, Fleisch von der Frischetheke den Geldbeutel nicht zu sehr bluten. Ein zu hoher Konsum von Fleisch kann ohnehin zu erhöhten Cholesterin führen und das Risiko von Herzerkrankungen kann ansteigen.

Tipp 6: Tiefkühlkost geht auch gesund

Doch man kann vieles auch aus der Tiefkühltruhe kaufen, wie zum Beispiel Erbsen und Brokkoli sowie Spinat usw. Das Obst und Gemüse wird direkt nach der Ernte schockgefroren, wobei so gut wie alle Nährstoffe und Vitamine erhalten bleiben. Fertiggerichte aus der Truhe und aus der Dose sollten aber stehen gelassen werden, da sie meistens nicht schonend gegart worden und voll mit Zucker sind. Nur zum Festival, da sind Dosenravioli natürlich Pflicht!

Tipp 7: Leckere und gesunde Rezepte für wenig Geld

Bei meiner Rezeptauswahl habe ich mir meine zwei liebsten Kürbisgerichte ausgesucht, die zur Jahreszeit passen.

Kürbissuppe:

  • 1 Butternuss- oder Hokkaidokürbis
  • Gemüsebrühe (keine Würfel)
  • 1 Becher Sahne oder Soja Creme oder Kokosmilch (200 ml)
  • Muskatnuss

Den Kürbis schälen (muss nicht sein, hat aber dann eine längere Garzeit) und die Kerne entnehmen. Kürbis in Stücke schneiden (ungefähr 5 cm x 5 cm) und waschen. Danach den Kürbis in einen Topf mit Wasser geben. Den Kürbis bei mittlerer Temperatur kochen, bis er eine weichere Konsistenz hat (10 – 15 Minuten), wobei das ganz auf die Größe der Stücke ankommt. Daraufhin den Kürbis samt Kochwasser pürieren und mit Brühe und Muskatnuss würzen und die Creme dazu geben. Danach nochmal kurz aufkochen.

Wir wünschen euch natürlich einen guten Appetit und hoffen, unser Beitrag hat euch gezeigt, dass es nicht so schwer ist, sich gesund zu ernähren. Man muss es nur wollen - übrigens sind unsere Tipps auch super in einer Studenten-WG umsetzbar. ;)