9 Tipps, wie du im Studium dein Geld sparen kannst!
von Evelyn, 05. Mai 2021
Evelyn, 05. Mai 2021
Wenige Einnahmen, viele Ausgaben - welche Studentin und welcher Student kennt es nicht? Um diesen Spagat meistern zu können, hilft oftmals nur eines: Unnötige Kosten vermeiden.
Zwischen Studium und Ausgaben
Da das Studium den Großteil der Zeit in Anspruch nimmt, der Nebenjob meist kaum alle Ausgaben decken kann und ein Stipendium eher unwahrscheinlich ist, muss Wohnung, Lebensmittel, Fahrtkosten und Studiengebühren - all das muss bezahlt werden. Und leben möchte man ja schließlich auch noch. Doch es gibt noch einen Hoffnungsschimmer: Tipps & Tricks, wie du Geld einsparen kannst. Wie du besser über die Runden kommst oder am Ende des Monats vielleicht sogar etwas Geld übrig hast, zeigen wir dir hier mit unseren Spartipps für Studenten.
So hältst du deine Ausgaben gering
1. Die Klassiker: Wohnen und bar bezahlen
Günstige Wohnangebote bietet bundesweit das Deutsche Studentenwerk. Hier findest du freie Zimmer in Studentenwohnheimen, die oft teilmöbliert sind und über einen preisgünstigen Internetanschluss verfügen. Auch die Stromkosten sind in der Regel in dem Mietpreis enthalten. Wer während des Studiums in seinem Elternhaus wohnen bleiben kann und will, spart natürlich auch ungemein. Ansonsten besteht noch die Option, sich nach einem WG-Zimmer umzuschauen. Hier ist es ratsam, sich preislich an den Zimmern der Wohnheime zu orientieren. So kannst du abwägen, ob du tatsächlich eine preisgünstige Wahl damit triffst.
Ein ganz entscheidender Tipp: Zahle so wenig wie möglich mit Karte. Die Kartenzahlung hat den erheblichen Nachteil, dass man schnell den Überblick verliert. An diesem Punkt hat man schon verloren, denn das führt dazu, schnell hier und da mal eine vermeintliche Kleinigkeit zu bezahlen. Diese Kleinigkeiten läppern sich aber und machen den Braten am Ende doch sehr fett.
Und was das Essen angeht, koche lieber selbst, anstatt dir irgendwo etwas zu holen. Aus wenigen Zutaten lassen sich Gerichte zubereiten, die gleich für mehrere Mahlzeiten reichen können. Nudeln, Kartoffeln, Hühnerkeulen - diese Lebensmittel kosten nicht viel und daraus können leckere Gerichte entstehen. Und auch zum gesunden Gemüse darfst du ruhig greifen, schließlich sollte man nicht bei der Ernährung sparen. Wähle dafür den Gang zum Discounter, um die Ausgaben gering zu halten.
Last but not least: Sammele die Pfandflaschen und bringe sie zurück. Du wirst dich freuen, wenn bei deinem Einkauf ein paar Euro dafür abgehen.
2. Budget festlegen und sich daran halten
Wenn es um deine variablen Ausgaben geht, ist Disziplin gefordert: Mit einem Haushaltsbuch findest du heraus, in welchen Bereichen monatliche Kosten bei dir anfallen und dir danach überlegen, wie hoch diese ungefähr ausfallen dürften. Lege dir ein entsprechendes Budget fest, das du am Monatsanfang von deinem Konto abhebst, und halte dich daran, auch wirklich nur das auszugeben. Denn wer hier und da mal ein Auge zudrückt und sich doch mehr gönnt, wird dies schnell am leeren Geldbeutel zu spüren bekommen. Zusätzlich ist eine schriftliche Auflistung aller Ausgaben sinnvoll. So weißt du nicht nur, in welcher Höhe in den einzelnen Bereichen Kosten anfallen - indem du auch nachhältst, wie viel du tatsächlich bei deinem wöchentlichen Einkauf ausgegeben hast (und mögliches Restgeld zu dem Batzen für den nächsten Einkauf zurücklegst), geht dir auch wirklich kein Cent verloren.
Kennst du dazu schon unseren kostenlosen Budgetizer? Damit bekommst du eine gute Übersicht über deine Einnahmen und Ausgaben und siehst direkt, wo du Potenzial zum Sparen hast. Und für besonders Finanzinteressierte bietet dir der Budgetizer eine Jahresbilanz sowie eine Übersicht über deiner Studienkosten, die du in einer Steuererklärung absetzen kannst!
3. Mit Einkaufsliste einkaufen
Überlege dir, was du für die Woche alles benötigst und kaufe nur das ein, was auf deiner Liste steht. So vermeidest du Ausgaben, die deinen Geldbeutel unnötig belasten. Dinge, auf die du ohne Einschränkung verzichten kannst, sind Luxus - und auf den solltest du während des Studiums eher verzichten können. Verdorbene Lebensmittel etwa, die gekauft wurden, weil die Augen größer waren als der Magen, stellen ebenfalls rausgeschmissenes Geld dar. Ein Hungergefühl während des Einkaufens begünstigt solche Impulskäufe - also besser mit vollem Magen in den Supermarkt gehen.
"Haben Sie eine Payback-Karte?" Diese nervige Frage kennen wir wahrscheinlich alle. Manche denken sich auch, dass der Vorteil für den Verbraucher nicht groß sein kann. Doch man muss die Punkte nur klug zu nutzen wissen: Schaue vor jedem Einkauf, auf welche Produkte zusätzliche Punkte aktiviert werden können. Oft stehen nämlich eCoupons oder Sonderaktionen bereit. Wenn du deine Punkte so über wenige Monate wachsen lässt, kann ein zweistelliger Betrag entstehen, den du in vielen Geschäften einlösen darfst. Mehr Infos findest du hier. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, die Punkte im Payback-Shop gegen vergünstigte Ware einzulösen. Das macht jedoch nur Sinn, wenn du wirklich etwas benötigst - ein bestimmtes Haushaltsutensil oder technisches Gerät etwa.
4. Online Fachbücher nutzen
Heutzutage bieten die Unis über ihren Internetzugang Online-Datenbanken an, in denen kostenlos Lehrbücher bereitstehen. Anstatt diese zu kaufen, kannst du dir über den Weg Zugang zu ihnen verschaffen. Eine andere preisgünstige Variante findest du auf studibuch.de: Hier werden gebrauchte Bücher zu kleinem Preis angeboten. Falls du deine Bücher vorab doch selber gekauft hast, kannst du diese dort wieder verkaufen.
5. Gebraucht kaufen oder Sachen ausleihen
Kleidung beispielsweise kannst du super gebraucht in Secondhandläden ergattern. Geliehene, zum kleinen Preis angebotene oder sogar geschenkte Klamotten gibts auch auf vinted. Oder aber du tauscht dich mit deinen Freunden oder Freundinnen aus: Was der*die eine nicht mehr gebrauchen kann, darüber freut sich der*die andere.
6. Studentenrabatte nutzen
Der Studentenausweis ermöglicht es dir, vergünstigte Angebote in Anspruch zu nehmen. Ob Kultur- und andere Freizeitangebote, Mobilfunkgebühren oder Girokonto - als Student oder Studentin kannst du dich in den unterschiedlichsten Bereichen an ermäßigten Preisen erfreuen. Sogar Laptops & Co. lassen sich anhand des Studentenausweises günstiger ergattern. Hier eine kleine Übersicht. Neben dem nationalen Studentenausweis gibt es noch die International Student Identity Card (ISIC), mit der sich weltweit Studentenrabatte rausschlagen lassen.
7. Günstig Reisen
Ja, Verreisen - da war doch mal was! Aber da die Pandemie uns nicht bis in alle Ewigkeit begleiten wird, auch ein paar Spartipps zu dem Thema. Das geht zum Beispiel mit Reiseanbietern wie STA Travel. In den 1970ern von australischen Studenten gegründet, können sich auf diesem Portal seither Studenten und Studentinnen aus aller Welt über bezahlbare Reiseangebote freuen. Ein Blick lohnt sich auch auf urlaubspiraten.de. Dort lauert das ein oder andere Schnäppchen in Sachen Urlaubsreisen. Oder schau doch mal hier vorbei. Ob Auto, Bus, Bahn oder Flugzeug sowie günstige Hotels und Hostels - auf dieser Seite wird deine komplette Reise preiswert zusammengestellt.
8. Medikamente im Internet bestellen
Solltest du mal Medikamente benötigen, lohnt sich der Blick in das Angebot der Online-Apotheken. Dort werden die Arzneimittel nämlich deutlich günstiger angeboten als in der Apotheke um die Ecke. Je nach Bestellwert fallen sogar die Versandkosten weg. Hier lohnt sich eine Sammelbestellung: Benötigt jemand in deinem Umfeld auch etwas? Dann gebt gemeinsam eine Bestellung auf!
9. Steuererklärung machen
Ja, auch für Studierende kann sich die Steuererklärung lohnen. Da gerade junge Menschen in der Ausbildung von steuerrechtlichen Vorteilen profitieren, rentiert sich dieser kleine Aufwand. Denn am Ende freust du dich über eine Rückerstattung! Genauere Informationen erhältst du hier.
Mehr Geld für das Studium
Geldsorgen ade: Wie du siehst, gibt es einige Tipps fürs Studium und wie sich als Student oder Studentin Geld sparen lässt. Mit diesen Spartipps sollen es Studenten ein wenig leichter haben, ihre Finanzen in Schach zu halten. Und wer weiß, vielleicht bleibt am Ende tatsächlich noch der ein oder andere Euro über?